Heißer Sommer beim Bundesverwaltunsgericht in Leipzig erwartetAm 22. und 23. August 2012 sollen nach derzeitigem Stand die Klagen gegen den Weiterbau der A100 beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt werden. Geklagt haben der BUND für Umwelt und Naturschutz, eine Klagegemeinschaft von Grundstückseigentümern, Anwohner und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Die Zerstörung der Natur auf dem Neuköllner Kleingartengelände muss so lange ruhen. Im Bundeshaushalt 2012 wurden noch keine Gelder zur Finanzierung der wohl teuersten Autobahn Deutschlands bereitgestellt. Anzeichen deuten darauf hin, dass auch 2013 keine Mittel für dieses unsinnige Bauprojekt zur Verfügung stehen. Die nächsten Termine: BETON STATT BIODIVERSITÄT? - Fahrradtour entlang der geplanten A100-Verlängerung am 16. Juni 2012 von 16 bis 19 Uhr im Rahmen des Langen Tages der Stadtnatur
Kundgebung "Gegen den Weiterbau der A 100" im Rahmen der Tour de Natur Am Abschluss der 7.Etappe der Tour de Natur wird es am Samstag, den 28. Juli 2012 um 17:30 Uhr am Schlesischen Tor eine Kundgebung geben. Kostenexplosion bei A100-VerlängerungDer Bericht des Bundesrechnungshofs hat eine erhebliche Kostensteigerung bei der Planung des Neubaus des 16. Bauabschnitts der A100 dargestellt. Die Kosten für die Verlängerung der A100 steigen um 55 Millionen Euro auf 475 Millionen Euro. Zusammen mit den Planungskosten übersteigen die Gesamtkosten nunmehr die Grenze von einer halben Milliarde Euro, der Kilometerpreis liegt jetzt bei über 156 Millionen Euro. Das hat eine Kalkulation des Bundesrechnungshofs auf Anfrage des Deutschen Bundestags ergeben. esentliche Gründe für die Kostenexplosion sind die allgemeine Baupreisentwicklung, konkrete Berechnungen von Bauwerken sowie steigende Grunderwerbskosten. Bei der Berechnung wurden sogar Einsparungen von 30 Millionen Euro durch eine bisher noch nicht genehmigte Änderung der Trogbauweise eingerechnet. Der Rechnungshof sieht darüber hinaus noch weitere Kostenrisiken durch Entsorgung kontaminierter Stoffe, Konkretisierung bisher nur pauschaler Kostenberechnungen und künftigen Preisentwicklungen. Bundesverwaltungsgericht untersagt Freilegung der A100-Trasse Berlin (dapd-bln). Die Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig haben die Vorarbeiten an der Verlängerung der Stadtautobahn A 100 von Neukölln nach Treptow gestoppt. Das Gericht gab am Donnerstag dem Eilantrag des BUND und mehrerer privater Betroffener statt. Hier die Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes. BUND Berlin und BISS begrüßen Stopp der unsinnigen Naturzerstörung auf der geplanten Trasse der A 100. Unsere Pressemitteilung dazu.
Naturvernichtung auf geplanter A100-Trasse umgehend stoppenHier unsere Pressemitteilung vom 08.02.2012 Das 12,5 Hektar große Kleingarten-Areal in Neukölln wird gerade ohne Rücksicht auf den Artenschutz zerstört: Bagger machen das “Baufeld” für die geplante Trasse der Stadtautobahn A100 von Berlin-Neukölln nach Treptow frei und zerstören damit u.a. den Lebensraum von Amphibien. Im letzten Jahr wurden die Amphibien nur unzureichend entfernt, wir fanden jede Menge Frösche und Teichmolche. Die Amphibien befinden sich momentan in Winterstarre und könnten frühestens zu Beginn ihrer Wanderung im Frühjahr fachgerecht eingesammelt werden. Ein Ersatzgewässer wurde noch nicht angelegt.
Aktuelle Bilder von der Baufeld-Freimachung für die A100-Trasse auf dem Areal der Kolonie Stadtbär zwischen Dieselstraße und Kiefholzstraße. Von diesem Areal sind bisher rund 2/3 zerstört worden. Bäume nach BaumschutzVO bleiben angeblich stehen (Ein Blick auf die Bilder verrät, dass darunter wohl nicht viele unter Schutz standen). Die Teiche wurden angeblich mit Amphibienschutzzäunen versehen, was zu dieser Jahreszeit und im Moment der Baufeldfreimachung völlig absurd ist. Die Tiere befinden sich zu rund 90% in Winterstarre – in terrestrischen frostfreien Spalten/ Erdlöchern. Ein weiterer Blick auf die umgepflügte Flächen zeigt, dass den Tieren keine Chance blieb….
| A100-Kleingärten: Drohender Verstoß gegen den Artenschutz durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Die Bürgerinitiative Stadtring Süd (BISS) hatte für den 26. Januar 2012 zu einem Pressegespräch in den Kleingärten eingeladen. Wir wollten auf die drohende widerrechtliche Baufeldfreimachung der Kleingartenflächen auf der Trasse der A100-Verlängerung aufmerksam machen. Weder sind die Voraussetzungen für die planfestgestellten Umsiedlungsmaßnahmen der dort ansässigen Fauna gegeben, noch steht ein nahender Baubeginn bevor, so dass weder Handlungsdruck noch die Voraussetzung zur Baufeldfreimachung gegeben wären.
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Fotos:© Andrea Gerbode | | | | |
Berliner Infrastrukturpartei beerdigt sozial-ökologische Modernisierung unter Asphalt und Betonpisten Unser aktuelles Info-Blatt unsere Pressemitteilung zum Ende der Koalitionsvereinbarungen am 16.11.2011 5-Jahresplan der Verkehrsprojekte des Bundes stellt Gelder für A100-Verlängerung nicht automatisch zur Verfügung Unsere Pressemitteilung vom 16.12.2011 zum Investitionsrahmenplan 2011 – 2015, den Verkehrsminister Ramsauer vorgelegt hat
Petition Straßenneubaustop Seit dem 13.10.2011 liegt dem Petitionsausschuss des Bundestages eine Petition vor, mit der der sofortige Stopp aller laufenden Straßenneubauprojekte und deren kritische Überprüfung gefordert werden. Nur dort, wo tatsächlich langfristig ein Mehrbedarf besteht, sollen Straßen noch aus- oder neugebaut werden. Mit dem eingesparten Geld sollen kaputte Straßen und Brücken saniert werden. Die Petition ist bis zum 20. Dezember 2011 als öffentliche Online-Petition zur Mitunterzeichnung freigegeben. Sie muss in dieser Frist 50.000 Unterschriften erhalten. Ab dieser Anzahl muss sich der Petitionsausschuss in einer öffentlichen Anhörung mit dem Anliegen beschäftigen. Ausführliche Informationen sind auf folgender Homepage: www.straßenbaumoratorium.de einzusehen. Unterzeichnen Sie bitte diese Petition hier und verbreiten sie die Informationen dazu.
Was passierte im vergangenen Jahr in den Kleingärten, die wegen der A100 gekündigt wurden? Ein Musikvideo dazu Wie weiter im Kampf gegen die A100 nach dem Scheitern der rot-grünen Koalitionsverhandlungen? Es gibt noch kein Baurecht für den 16.BA der A100. Kein Geld für den Weiterbau im Bundeshaushalt. Widerstand gegen die Betonschneise geht weiter! Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
BUND bedauert Scheitern rot-grüner Koalitionsverhandlungen in Berlin Den Artikel lesen sie hier
Forscher lehnen Autobahnplanung ab Bei einer Fachtagung der TU sprechen sich Verkehrsplaner gegen die A 100 aus. Die Autobahn werde nicht für weniger Verkehr, sondern für mehr sorgen - und die Kiezstruktur zerstören. Den ganzen Artikel lesen sie hier Riskanter Kompromiss zur A100-Verlängerung als Grundlage rot-grüner Koalitionsgespräche Pressemitteilung der BISS zu dem rot-grünen Kompromiss
Wie kann man den rot-grünen Kompromiss bewerten? Hintergründe dazu stehen in der Pressemitteilung des BUND Berlin Deutliches Signal gegen den Weiterbau der A 100 Pressemitteilung der BISS zum Ergebnis der Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin: Unser aktuelles Infoblatt Die A 100 ist immer noch zu stoppen- 10 Gründe gegen die Verlängerung der A100 zum Treptower Park SPD, Grüne, Linke und Piraten in Friedrichshain-Kreuzberg klar gegen A100 Kandidatinnen und Kandidaten von SPD, Linken, Gr% u |