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Die Bürgerinitiative Stadtring Süd BISS Berlin |
Die BISS warnt … - Die Bürgerinitiative BISS Berlin sieht die zentralen Probleme bei der Regelung des Verkehrsabflusses um die Anschlussstelle herum, die bis in die angrenzenden Bezirke reichen werden.
- Die BISS und andere Initiativen, wie z.B. die BI Pro Plänterwald befürchten, dass es zu dem angekündigten Rückbau angrenzender Straßen, die – laut Planung und bisherigen Berechnungen - nur noch einen Bruchteil des bisherigen Verkehrs bewältigen müssen, NICHT kommt, denn Rückbaumaßnahmen müssen vom Senat finanziert werden. Dieser hat jedoch kein Geld.
- Die mit der A100-Autobahnverlängerung zusammenhängenden Bauvorhaben und Umbaumaßnahmen v.a. der Straße am Treptower Park (zwei Spuren je Fahrtrichtung, durch Mittelstreifen getrennt) erscheinen nicht schlüssig und bedeuten noch mehr Schnellstraßen, die Anwohner gefährden – und das bei der ohnehin schon hohen Unfallquote auf der Straße Am Treptower Park.
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Unsere Visionist eine nachhaltige Verkehrspolitik, die „global denkt“ und lokal gesteuert wird! Wir setzen uns ein für eine Verkehrspolitik, die
- umwelt- und menschenfreundlichen Verkehrsmitteln Vorrang einräumt und auf einem dichten – und intensiv genutzten - Netz des öffentlichen Nahverkehrs aufbaut;
- nationale und internationale Klimaschutzziele durch eine entsprechende Verkehrs- und Umweltpolitik berücksichtigt und umsetzt;
- die Handlungsspielraum vorsieht, veraltete Planungen zu revidieren und für die es politische Mittel und Instrumente gibt, mit denen „lokale“, kommunale und landesweite Belange auch auf den jeweiligen Ebenen neu verhandelt und entschieden werden können. [Warum kann der Senat nicht gesamtpolitisch entscheiden? Warum können die einmal bewilligten Gelder vom Bund nicht – z.B. bei entsprechend geändertem Bedarf – umgewidmet werden?];
- die einer größeren Öffentlichkeit gerecht wird und wünschen uns eine Beteiligung und Engagement der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner.
Unser Hauptzielist es, den Ringschluss der Stadtautobahn zu verhindern und die sinnlose Verlängerung der Betonpiste „Stadtautobahn“ zu stoppen. Wir wollen erreichen, dass der Senat seine veraltete verkehrspolitische Planung umfassend revidiert und dem tatsächlichen Bedarf der Anwohnerinnen und Anwohner anpasst.
Konkrete Ziele unserer Arbeit- Durchführung rechtlicher Schritte zum Stopp der Autobahn,
- den geplanten Ausbau der Straße Am Treptower Park zu einer vierspurigen Rennbahn mit Mittelstreifen zu verhindern und den angekündigten Rückbau durchzusetzen,
- so viele Platanen wie möglich an den Straßen, die den Treptower Park einfassen, zu erhalten und
- eine erneute öffentliche Diskussion über die veraltete Planung und das verkehrspolitisch obsolete Projekt herstellen.
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Widerstand gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100 nötig |
Es ist höchste Zeit etwas zu tun!Die neuerliche Betonschneise führt vom Autobahn Dreieck Neukölln über den geplanten Anschluss Sonnenallee zur geplanten Anschlussstelle Am Treptower Park. Sie wird durch und in unmittelbarer Nähe von Wohn- und Gewerbegebieten geführt, aber auch durch Grünflächen und Kleingartenanlagen. Ganze Gartenkolonien, Gewerbeflächen und Wohnhäuser werden ihr zum Opfer fallen, wenn die Planung umgesetzt wird. Wir wollen diese Autobahn nicht und werden mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen diese Vorhaben zu verhindern.
Die Autobahnverlängerung ist im Bundesverkehrswegeplan enthalten und die Kosten, von nunmehr rund 420 Millionen Euro, für diesen Bauabschnitt wird der Bund aus dem Steuersäckle bezahlen. Die Planungs- und Vorbereitungskosten von derzeit 23,4 Mio. Euro muss das Land Berlin tragen. Bis zum Jahre 2016 will der Berliner Senat den Streckenabschnitt fertig stellen.
Dauerstau in der Elsenstraße und auf der Elsenbrücke, mehr Verkehr in Alt-Treptow, Friedrichshain, Kreuzberg und NeuköllnDie geplante Betonschneise wird einen historisch gewachsenen, alten und besonders grünen Stadtteil zerteilen. Am Autobahnende, der Straße Am Treptower Park, werden dann täglich 30.000 Autos mehr fahren als heute. Die Autoschlange wird sich durch Elsenstraße quälen und von dort über Puschkinallee und Schlesische Straße nach Kreuzberg, oder Stralauer Allee und Markgrafen Damm nach Friedrichshain kriechen. Auch vom Anschluss Sonnenallee wird eine zusätzliche Autoflut Richtung Nordneukölln und Innenstadt strömen. Im Zusammenhang mit der Autobahnverlängerung plant der Bezirk Treptow-Köpenick den vierspurigen Ausbau der Straße Am Treptower Park in beide Fahrtrichtungen. Der Dauerstau im Bereich der Elsenstraße wird zum Anstieg des Schleichverkehrs über den Ortsteil Alt-Treptow führen und die besonders sensiblen Bereiche in der Bouchéstraße - direkt vor Schule und Hort - treffen.
Ob die, im weiteren Bedarf des Bundesverkehrswegeplans vorgesehene Fortführung der geplanten Strecke über die Anschlussstelle (AS) am Treptower Park hinaus (unter dem Ostkreuz hindurch, bis zur Frankfurter Allee etc.) jemals realisiert wird, ist wegen der ungeklärten technischen, finanziellen, verkehrspolitischen, stadt- und klimapolitischen Fragestellungen stark zu bezweifeln.
Damit würde der Bereich Am Treptower Park / Elsenstraße zur dauerhaften Autowüste. |
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