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BISS-Aktivisten stürmen Gala der politischen Aktionen beim TAZ-Kongress 2009

Elf Aktivistengruppen lud die Zeitung taz am Samstag, 18.4.2009 zu ihrer Großen Gala der politischen Aktionen beim taz-Kongress "¿Tu was! Freiheit & Utopie" ins Haus der Kulturen der Welt ein. Unter anderem dabei waren Attac, die Bergpartei, Campact und Mediaspree Versenken.
Jede Gruppe durfte sich 5 Minuten präsentieren, danach wurde gnadenlos der Ton abgedreht und 2 taz-Leute in Polizeiuniformen trugen die Aktivisten nicht nur einmal von der Bühne, um den minutiös geplanten Zeitrahmen knallhart durchzuziehen.

Die Bürgerinitiative Stadtring Süd hatte die taz wohl vergessen. Auch die Ankündigung der Stop-A100-Demo am Sonntag war der taz online nur 2 Zeilen wert. Grund genug für eine BISSige Aktion auf der taz-Aktionsgala.

Als Hochhaus-Pappkulissenschieber getarnt (Danke Mediaspree versenken!) warteten BISS-Aktivist James Bond alias Tobias und Bond-Girl Franziska die letzte Präsentation des Abends von Mediaspree versenken ab und dann ging alles sehr schnell: Der dem Charme des Bondgirls erlegene Tontechniker spielte mit, die Mediaspree-Versenkenker/innen wickelten die taz-Polizisten in ihr Transparent ein und Bond konnte in Ruhe seine Mission erfüllen... Tu was!

 

 

 
Das Autobahnmonster

Ein riesiger Monster-Bagger frisst sich durch Berlin und hinterlässt eine stinkende Betonpiste. Wie lässt es sich stoppen?

Wir stellen uns der sinnlosen Verlängerung der Berliner Stadtautobahn A100 in den Weg und sucht Mitstreiter und Spenden, um das Autobahn-Monster endgültig zu stoppen.

Ein Film von
Sülke Schulz Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. (Zeichnungen)
Harald Kögler Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. (Animation)
Martin Kleinmichel www.projector23.de (Sounddesign)

 
Video: Ein Anwohner aus der Beermannstraße in Berlin-Treptow, dessen Haus wegen der A100 abgerissen werden soll
Christian, ein Anwohner aus der Beermannstraße in Berlin-Treptow und Tobias von der Bürgerinitiative Stadtring Süd BISS gegen die Verlängerung der Stadtautobahn
Hinter den Häusern, die der Autobahn A100 geopfert werden sollen, befinden sich Kleingärten und ein wunderbares Biotop - und sogar Tiere wie Fuchs und Igel sind dort anzutreffen...
 
Video: Transparent gegen die A100 in der Beermannstraße in Berlin-Treptow
Für den Bau Berliner Autobahn A100 von Neukölln nach Treptow sollen mehrere Häuser in der Beermannstraße in Berlin-Treptow abgerissen werden.
Anwohner und die Bürgerinitiative Stadtring Süd Berlin machen mit Transparenten an der geplanten Antobahntrasse auf den drohenden Abriss aufmerksam.
 
Video: Abriss von Wohnhäusern in Berlin-Treptow wegen Verlängerung der Stadtautobahn A100?
Wo heute Wohnhäuser stehen, soll in wenigen Jahren die Trasse der verlängerten Stadtautobahn A100 von Berlin-Neukölln nach Berlin-Treptow verlaufen.. Dieses Haus in der Beermannstr. 22 wird deshalb nicht mehr saniert. Trotzdem wohnen die Mieter hier bleiben, wie der Anwohner Christian berichtet.
Gemeinsam mit der Bürgerinitiative BISS kämpfen sie gegen den Autobahnbau und setzen sich für eine lebenswerte Umwelt ein.